Montag, 24. Dezember 2018

La Digue, Weihnchten 24.12.2018

Es ist Weihnachten. Für uns war ein fauler Schnorcheltag. 



Allen zu Hause ein schönes Fest, viele schöne Geschenke und ein paar entspannte Feiertage. Wir wünschen, dass es Euch so gut geht, wie uns im Moment.

Wir sind heute regelrecht gemästet worden, denn Francie hat für uns ein Dinner gekocht. Zuerst gab es eine Suppe. Zur Hauptspeise gehörten neben Reis noch Hühnerbeine, Fisch mit Soße und einem grünen Etwas (so ähnlich wie Kresse) noch ein kalter Salat von geräuchertem Fisch mit Möhren, Kraut und was weiß ich nicht noch. Alles köstlich und viel. Davon werden wir morgen noch mal satt. Als Dessert wurde Eis serviert. Und damit uns ja nicht kalt wird zum Schluss noch eine Kanne frischer Zitronengrastee.

Wir haben uns mit ein paar Scheiben Stolln revanchiert. Mal sehen ob sie morgen einen Kommentar dazu abgiebt.

Sonntag, 23. Dezember 2018

La Digue, Sonntag, 23.12.2018

Nachdem an meinem Fahrrad auch noch die Pedale abgefallen ist, führt unser erster Weg zum Hafen, dahin wo wir die Räder ausgeliehen haben. Ich war noch nicht mal abgestiegen, da kam schon der erste junge Mann, sah mein Problem und schon hatte ich ein anderes, um Welten besseres, Rad. Albrecht hat auch gleich noch getauscht, da seine Gangschaltung nicht so wollte wie er.

Vorbei an einer kleinen Vanilleplantage weiter zu einem neuen Strand. 



Es ist ein Strand für Schnorchler. Ein vorgelagertes Korallenriff bricht die Wellen und wir können ohne Strömung oder von Wellen gebeutelt zu werden im Wasser treiben und den vielen bunten Fischen zusehen. Wunderschön! Von „Dori“ bis zu einem kleinen Manta, so viele Fische, deren Namen wir nicht kennen. Standbilder vom Video (mit der Actioncam haben wir noch unsere Probleme):




Die schwarz-weiß-gestreiften begleiten uns vom knöcheltiefen Wasser an und benagen uns im wahrsten Sinne des Wortes. Entweder sie schwimmen mit oder sie fangen an einen anzuknabbern. Das ist spürbar und zwickt.

Samstag, 22. Dezember 2018

La Digue, Sonnbend, 22.12.2018

La Digue ist gleich neben dem Paradies. Unsere Hauselfe Francie hat uns gerade das Frühstück gebracht. Wir, in Deutschland, haben keine Ahnung wie gut Papaya, Mango und kleine Bananen schmecken können.


Dann auf unsere klapprigen Räder. Am südlichen Ende der Insel, ihr ahnt es, ein wunderschöner Strand. Ich kenne ihn. Dieses Bild habe ich einen Monat lang auf meinem Kalender im Büro angeschmachtet. Heute mal mit Albrecht davor.


Während die letzte Insel Praslin für ihre Coco de Mer bekannt ist, sollen es auf La Digue die Schildkröten sein. Tatsächlich watschelt auch schon eine gleich neben der Straße rum. Diesmal völlig frei.


Beeindruckend auch die Vegetation. Das was bei meiner Mutter auf jedem Tisch in der Vase wächst (Efeutute), umschlingt hohe Bäume, klettert daran nach oben und lässt sich wieder herabhängen. 


Noch schnell am Take away was für heute Abend geholt und dann erst mal eine erfrischende Dusche. Heute möchte Albrecht endlich mal Flughunde aufs Bild bannen So richtig auf Lauer liegt er aber nicht. Das sieht mehr nach Genussfotografieren aus.



Freitag, 21. Dezember 2018

La Digue, Freitag, 21.12.2018

Die Überfahrt nach La Digue hat 15 Minuten gedauert. Unser Fährtickets erinnern an Schneidbretter, sowohl in Größe, als auch in Gewicht. Bestimmt schwimmen sie auch.


Eigentlich hatten wir ja Abholen an der Fähre vereinbart aber da ist Keiner für uns. Wir laufen langsam ein paar Schritte und wollen uns gerade beraten, da kommt schon der erste freundliche Helfer. Beim letzten lesen der Bewertungen bei booking.com war aber immer mal wieder zu lesen, dass die Leute auf dem Schlauch standen und lange telefonieren mussten, weil sie nicht abgeholt worden sind. Selbst von Doppelbuchungen war die Rede. Jedenfalls meint unser erster Helfer, ach Mirenda, so heißt unsere Vermieterin, wartet hier. Der zweite Helfer ist da schon viel engagierter. Er hat einen Vorschlag parat: Alle auf der Insel fahren Rad, es gibt praktisch keinen Autoverkehr, also werden wir doch sicher auch Räder leihen wollen. Warum nicht gleich. Er bringt uns dann zum Ferienhaus. So schlecht klingt das gar nicht – ok. Und schon biegt unser neuer Freund mit drei Fahrrädern um die Ecke. Eins für Albrecht, eins für mich und eins für sich. Er hockt auf seinem Rad mit so tiefem Sattel, dass er die Beine nicht mal ansatzweise durchdrücken kann. Ihr kennt den Vergleich mit der Gießkanne und dem Frosch. Das hindert ihn aber nicht daran den kleinen Koffer schräg hinten in sein Körbchen zu packen und den großen Koffer so recht und schlecht am Lenker zu halten. Und schon könnte es los gehen, wenn Albrecht nicht erst eimal mit Rucksack und Rad gestürzt wäre. Rührend kümmern sich mehrere Männer um ihn, legen fest, dass er ein anderes Modell von Rad benötigt und nachdem das in Windeseile ausgetauscht war, ging es wirklich los. Immer wieder neue Methoden, wie man zu seiner Bleibe kommt. Nach ca. 3 km sind wir da. 



Ein ganzes Haus in der Mitte der Insel. Wir bezahlen unsere Räder und betreten das Haus durch die weit offen stehende Tür. Natürlich ist Mirenda nicht hier. Ich finde nur ein kleines Mädchen. Sie wäre im Moment allein. Na gut, das Haus ist offen, wir sind hier, was will man mehr. Also packe ich die Koffer aus, wasche erst mal die schweiß durchtränkten T-Shirts und Hemden und hänge alles auf die Leine. Dann empfangen wir unseren ersten Besuch. Eine ältere? Frau kommt und sagt Mirenda käme gegen 14:00 Uhr. Sie zeigt uns wo der Schlüssel ist, erklärt noch, dass wir am Morgen die Küchentür öffnen sollen, dann würde sie uns Frühstück bringen. Das ist im Mietpreis enthalten. Nachdem nun auch Mirenda aufkreuzt sich entschuldigt und noch ein paar Infos zur Insel verteilt, ist alles in Butter.

Auf zur ersten Fahrradtour, zurück an die Hauptstraße und eine SIM-Karte erstehen. Wir sind wieder online. Weiter zum Strand, erste Schnorcheltour. Ist aber ziemlicher Wellengang, trotzdem sind ein paar Fische zu sehen.

Noch mal aufs Rad und um die nächsten Kurven. Eine malerische Bucht. 




Auf der Rückfahrt mache ich dann erst mal näher Bekanntschaft mit der Straße, Eins zu Eins – unentschieden, zwischen Albrecht und mir. Wir sind ja beide mindestens 15 Jahre nicht Rad gefahren.

Zurück am Haus versuchen zwei betagte Menschen Herr der Technik zu werden und einen mobilen Hotspot aufzubauen. Siehe da es geht. Darauf einen Rotwein. Unsere Wohnungsgeckos sehen uns gelassen zu.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Letzter Tag Praslin, Donnerstag, 20.12,2018

Wir wollen mit dem Bus die schmale Küstenstraße entlang fahren, die fehlt uns nämlich noch. Als wir so warten kommt eine Einheimische mit Weihnachtsmannmütze, begrüßt uns mit Handschlag und fragt woher wir kommem. Aha Deutschland. Da hat sie doch gerade gestern eine Sendung im Fernsehen gesehen. Die Deutschen sollen Weihnachtsbäume kaufen und dann bunte Bälle und andere Dinge dran hängen. Dafür würden sie viel Geld ausgeben, ob das stimmt. "JAAAAAA, German crazy for christmas, German crazy for Football, German crazy for all!!!" ist ihr Fazit. Uns mal ausgenommen, denn wir sind ja hier und können deshalb nicht ganz so verrückt sein. Wenn sie wüsste....
Diesen Vogel müssen wir noch googeln. Er ziert den 25 Rupienschein.

Eigentlich sieht es unterwegs einladend aus, es könnte aber noch interessanter werden. Und schon fahren wir als letzte bis ins Inselinnere nach Zimbabwe. Der Bus schraubt sich in kurzen 180 ° Serpentienen auf  stolze 304 m. Endhaltestelle im Nirgendwo mit Aussicht.


Nach einer Stunde geht es zurück. Der Bus füllt sich. Menschen mit Koffern oder großen Taschen werden nicht mitgenommen. Kinderwagen sind gänzlich unbekannt. Die Muttis tragen vom Baby bis zum Kleinkind ihre Kinder auf dem Arm. Dort schlafen sie auch friedlich an die Mutti gekuschelt. Im Bus wird nur für Muttis mit ganz kleinen Babys ein Platz frei gemacht. Sind die Kinder etwas größer und können sitzen, werden sie einfach einer wildfremden sitzenden Frau auf den Schoß gesetzt. Das stört weder Kind noch die Sitzende.

 Eben habe ich die Schreiberei für die abendliche Flugshow der Flughunde unterbrochen. Obwohl wir gestern mit Fernglas unter den Bäumen gesucht haben, gefunden hatten wir keinen. Heute fliegen sie einfach in Gruppen über uns hinweg.
Nun noch Koffer packen, denn morgen Vormittaag geht es mit der Fähre auf die kleine Insel La Digue.



Mittwoch, 19. Dezember 2018

Praslin, Mittwoch, 19.12.2018

Heute ist ein Tag zum Treiben lassen. Nach dem Frühstück wollen wir zur Black Pearl Farm laufen.
Nach einiger Zeit eine Ampel mit gleich zweimal rot leuchtendem Licht. Ein Hinweisschild sagt, dass bei Rot zu halten sei, da dann gleich ein Flugzeug starten oder landen würde. So ist es! Und wer mit seinem hohen Geländewagen nicht stoppt, könnte später Cabri fahren.


Die schwraze Perlenfarm entpuppt sich als Shop mit Videovorführung zur Perlenzucht. Zuchtanlagen auf der anderen Seite der Insel und nicht zu besichtigen. Aber bald ist ja Weihnachten und so eine schwarze Perle ab der 5. Kategorie kann Frau sich schon leisten. Sogar mit Zertifikat.

Weiter die Straße entlang, wenige Meter neben dem Meer. In Deutschland hat mir jemand erzählt, der Indische Ozean hätte 17 verschiedene Blautöne. Da ist sicher was dran.



Wir laufen da, wo auf der Meeresseite der Straße die Villen mit Sicherheitsanlagen und Mauer stehen und auf der anderen Straßenseite die Eiheimischen wohnen. Von dort wird man freundlich gegrüßt, als ob man sich persönlich schon lange kennen würde.

 Das ist ein Bild für Nicole und Eric. Diese Pflanze müsste Euch bekannt vorkommem!

Kaum ist der Gedanke an Essen ausgesprochen, ist auch schon der nächste Take away da. Für diese kleinen Kioske muss man erst mal einen Blick entwickeln. Es könnte auch die Großmutter in der Sommerküche sein.
Nun noch einer von vielen tägliche heftigen Regengüssn von 5 - 10 Minuten und danach gehts weiter im Sonnenschein.

Zurück in der Unterkunft, wir sitzen draußen, bekommt Albrecht Besuch der beonderen Art.







Dienstag, 18. Dezember 2018

Praslin, Dienstag, 18.12.2018

Im Herzen der Insel liegt der Nationalpark Valle de Mai, unser heutiges Ziel.Natürlich per Bus zu erreichen. Am Eingang wird man vom Empfangskommite begrüßt, dass alle üblichen Sprachen abdeckt und eine Erklärung abgiebt, was alles möglich ist. Individualbesuch, Führung in gewünschter Sprache in Gruppe oder Einzelführung. Wir entscheiden uns für Gruppenführung in Deutsch (es kommen 6 Personen zusammen).

Urwald, den man auf Wegen begehen kann.


Die Bildqualität ist zwar nicht so toll, trotzdem solltet ihr die Frau im türkiesen Kleid finden und damit die Größenverhältnisse eischätzen können.

Unsere Führung war wirklich lohnenswert. Seht da ein schwarzer Papagei, kostet das mal und welche der Palmen vermehrt sich wie. Kurzweilig und sehr interessant.


Hier wird gerade eine Stinkefrucht zerlegt. Sie hat ihren Namen zu recht, schmeckt aber sehr gut. 
 Und so wächst sie am Baum.


Besonders stolz sind sie auf die Coco de Mer, die Palme mit der größten und schwerste Nuss. 

Sie ist eindeutig weiblich. Jedoch keine kleinen Palmen ohne Mann.